Seit 2005 führen Optionskommunen das Sozialgesetzbuch II („Hartz IV“) in eigener Regie aus, also ohne die Agentur für Arbeit. Zu den Leistungen gehören insbesondere das Arbeitslosengeld II und das Sozialgeld sowie die Eingliederung in Arbeit. Der Deutsche Landkreistag hat die Stärken der Optionskommunen, die in der dezentralen Steuerung, der örtlichen Verantwortung und der Leistungserbringung aus einer Hand liegen, von Anfang an erkannt und sich für ihre Belange eingesetzt. Die zunächst als befristetes Modell gestarteten Optionskommunen haben sich bewährt und die Fortsetzung ihrer Arbeit ist inzwischen unbegrenzt gesichert.

Der Erfolg des Optionsmodells hat zugleich weitere Landkreise und kreisfreie Städte ermutigt, sich im Interesse der (langzeit-)arbeitslosen Menschen für eine starke kommunale Verantwortung zu entscheiden. Zu den ursprünglichen 69 Optionskommunen kommen ab 1.1.2012 weitere hinzu, so dass die Gesamtzahl auf 108 Optionskommunen ansteigt.

Der Optionsnavigator gibt einen schnellen Überblick über alle Optionskommunen. Jede Optionskommune in der Bundesrepublik kann auf einfache Weise durch Anklicken des Bundeslandes oder nach den Auswahlkriterien Optionskommune, Verwaltungssitz oder Bundesland gefunden werden. Ein Mausklick führt direkt zur Internetpräsentation des kommunalen Jobcenters bzw. der Optionskommune.

Neben der Listen-Auswahl sind die Präsentationen auch über Verwaltungskarten oder über die links abgebildete Karte erreichbar.